Insights
Kontinuität und Weiterentwicklung
Intern
07.05.2026 – Stephan Matt über seine neue Rolle als Vorsitzender der Geschäftsleitung
«Bewährtes weiterführen und trotzdem den nächsten Schritt wagen.»
Seit Januar 2026 ist Stephan Matt Vorsitzender der Geschäftsleitung der neukom engineering ag. Im Gespräch spricht er über seinen Einstieg, neue Perspektiven und die Balance zwischen Bewährtem und Weiterentwicklung.
Ein intensiver Start mit viel Verantwortung
Die ersten Monate in seiner neuen Rolle beschreibt Stephan als sehr positiv, spannend und zugleich herausfordernd. Besonders präsent ist für ihn das grosse Verantwortungsgefühl, das mit der Position einhergeht.
Überrascht hat ihn vor allem eines. Die vielen positiven Rückmeldungen aus dem Umfeld. Mitarbeitende, Kunden und Partner haben sich auf unterschiedlichsten Kanälen gemeldet. «Es ist schön zu sehen, dass auch Kontakte, die etwas in den Hintergrund geraten sind, wieder aktiviert werden.»
Einen klaren Moment des Ankommens gab es für ihn bisher nicht. «Ich bin immer noch dabei, mich in die Rolle einzuleben.» Gerade diese Entwicklung zeigt, wie bewusst er die neue Verantwortung angeht.
Eine neue Perspektive auf das Ganze
Obwohl Stephan das Unternehmen seit vielen Jahren kennt, hat sich mit der neuen Funktion die Sichtweise verändert. Entscheidungen werden nicht mehr aus der Perspektive einzelner Bereiche getroffen, sondern immer im Sinne des gesamten Unternehmens.
Damit ist auch eine neue Aufgabe verbunden. Orientierung geben, Prioritäten setzen und gerade in anspruchsvollen Situationen Ruhe und Klarheit vermitteln gehören nun zu seinem Alltag.
In den ersten Wochen war ihm genau das besonders wichtig. Sicherheit vermitteln und gleichzeitig zeigen, dass die neukom engineering ag seinen Weg konsequent weitergeht. Die bestehende Kultur bleibt erhalten und wird gleichzeitig weiterentwickelt.
Zusammenarbeit als zentrale Stärke
Der Wechsel innerhalb der Geschäftsleitung verlief für ihn reibungslos. Das Team ist eingespielt, die Zusammenarbeit funktioniert und die Rollen sind klar.
Was für ihn im Führungsteam entscheidend ist, sind gemeinsame Werte. Unterschiedliche Persönlichkeiten und Führungsstile sieht er nicht als Herausforderung, sondern als Stärke. Entscheidend ist, dass Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit die Basis bilden und alle in die gleiche Richtung arbeiten.
Sein eigener Führungsstil bleibt dabei unverändert. Offen, fair, direkt und ehrlich.
Kultur zeigt sich im Alltag
Für Stephan zeigt sich Unternehmenskultur im täglichen Miteinander.
Verlässlichkeit, Verantwortung und ein respektvoller Umgang stehen für ihn im Zentrum. Abmachungen sollen eingehalten werden, Probleme offen angesprochen und unterschiedliche Meinungen zugelassen werden. Nicht, um sie auszugleichen, sondern um gemeinsam bessere Lösungen zu finden.
Ebenso wichtig ist ihm die Nähe im Alltag. Führung soll ansprechbar sein, Entscheidungen nachvollziehbar und Leistungen klar anerkannt werden.
Fortschritt bedeutet mehr als Zahlen
Wenn Stephan in zwei Jahren zurückblickt, misst er den Erfolg nicht nur an Kennzahlen. Entscheidend ist für ihn, wie im Unternehmen gearbeitet wird und wie die Zusammenarbeit funktioniert.
Ein wichtiges Zeichen für Fortschritt ist für ihn, wenn Verantwortung stärker im Unternehmen verteilt ist und Teams eigenständig handeln. Ebenso zentral ist eine offene Diskussionskultur, in der unterschiedliche Perspektiven genutzt werden und trotzdem ein gemeinsamer Weg verfolgt wird. Entscheidend ist für ihn auch, das Wissen langjähriger Mitarbeitender einzubeziehen, da es einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt leistet.
Natürlich gehören vor allem zufriedene Kunden, spannende Projekte und ein motiviertes Team dazu.
Chancen nutzen, Komplexität im Griff behalten
Die Ausgangslage für die neukom engineering ag sieht Stephan sehr positiv. Eine starke Basis, langjährige Erfahrung und fundiertes Know-how bieten beste Voraussetzungen für die Weiterentwicklung.
Grosse Chancen sieht er in einer klaren Fokussierung, einer noch stärkeren Kundenorientierung und in der Weiterentwicklung der eigenen Angebote. Auch neue technologische Möglichkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig sieht er Herausforderungen vor allem in zu hoher Komplexität und fehlender Klarheit. Zu viele parallele Themen oder zu lange Entscheidungsprozesse können Tempo und Fokus bremsen.
Bewährtes bewahren und Neues zulassen
In seiner neuen Rolle setzt Stephan bewusst nicht auf schnelle Veränderungen. «Bewährtes soll nicht unnötig verändert werden.» Gleichzeitig ist ihm klar, dass Weiterentwicklung notwendig ist.
Die grösste Herausforderung sieht er in der Balance zwischen Stabilität und Erneuerung. Bestehende Stärken erhalten und gleichzeitig offen bleiben für neue Ansätze und eine neue Generation in der Führung.
Mit Weitblick nach vorne
Was Stephan an seiner neuen Rolle besonders schätzt, ist die Möglichkeit, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Der Generationenwechsel in der Führung ist für ihn ein zentraler Schritt für die Zukunft des Unternehmens.
Gleichzeitig bringt diese Aufgabe auch Verantwortung mit sich. Entscheidungen wirken langfristig und betreffen das gesamte Unternehmen.
Gerade darin liegt für ihn der Reiz. Kontinuität sichern, Weiterentwicklung ermöglichen und gemeinsam die nächsten Schritte gehen.
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