Insights

Sanitärtag 2021

Branchen-News

21.10.2021 – Am Mittwoch, den 20. Oktober 2021, wurde der Sanitärtag zum zehnten Mal durchgeführt. Die durch suissetec lancierte Fachtagung für Branchenleute aus dem Sanitärbereich fand dieses Jahr im Kursaal in Bern statt. Fatmir Emini, Lernender bei neukom engineering ag, sass mit weiteren Nachwuchskräften auf dem Podium und stand Alois Gartmann (Leiter Bildung suissetec) Red’ und Antwort, der von den Lernenden wissen wollte, was eine gute Ausbildungskultur im Betrieb ausmacht.

Rund 500 Fachleute fanden sich im Kursaal in Bern ein, um sich unter dem Motto «gut vorbereitet ist halb gewonnen» über die Neuerungen der Branche zu informieren, die Ausstellung von Herstellern und Lieferanten zu besuchen und brancheninterne Kontakte zu pflegen.

Christa Rigozzi moderierte zwischen den Inputreferaten, welche die Umsetzung der neuen Normen und Richtlinien (SVGW, W3/E3, W3/E4) zur Einhaltung der Trinkwasserhygiene, Digitalisierung im Bauwesen oder den Einsatz von Projektierungshilfen thematisierten.

Das Ziel der neuen SVGW-Richtlinien und der angepassten Normen sei es, Bauherren vermehrt in die Verantwortung zu nehmen, so Cosimo Sandre (Technischer Berater Trinkwasserinstallationen beim SVGW, Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfachs). Der Fokus wird durch die Neuerungen vermehrt auf die Trinkwasserhygiene gelegt, um das Risiko einer Legionellenverseuchung zu senken (Legionellose (Legionärskrankheit) (admin.ch)). Sandre hebt den Vorteil einer kompakten Bauweise hervor – weniger Leitungen, weniger Biofilm, konstante Temperaturen bei Kaltwasser und Vermeidung von Stagnationen.

Das kürzlich erschienene Merkblatt von suissetec stellt die wichtigsten Punkte der Regelwerke SIA 385/1 und W3/E3 einander gegenüber und gibt weiterführende Auskunft. (Merkblatt suissetec)

Berufsbildung in der Gebäudetechnik heute und morgen

In der Podiumsdiskussion unter der Moderation von Alois Gartmann (Leiter Bildung suissetec) gaben drei junge Berufsleute Auskunft darüber, was sie sich bezüglich Ausbildungskultur von ihren Arbeitgebern wünschen. Fatmir Emini, der bei neukom engineering ag eine Zusatzlehre zum Gebäudetechnikplaner EFZ Sanitär absolviert, wusste bereits früh, dass er Planer werden möchte. Dennoch bildete er sich in einem ersten Schritt zum Sanitärinstallateur aus, da er die Materie von Grund auf kennenlernen wollte. Erstaunt hat ihn, dass er in den ersten drei Wochen der Zusatzlehre zum Gebäudetechnikplaner Pläne von Hand zeichnen sollte, bevor er Zeichnungen am PC anfertigte. Die Digitalisierung, die in allen Lebensbereichen Einzug hält, macht auch vor dem Berufsalltag im Bausektor nicht Halt. BIM sei hier als Stichwort genannt. Dennoch beruht präzises Handwerk noch immer auf Sorgfalt und Fachwissen und wird am besten in 3D geübt (sprich: reell vor virtuell).

Zu denken gibt, dass 28% der Lernenden im Bereich der Gebäudetechnik die Ausbildung während der Lehrzeit abbrechen, hinzu kommen weitere 21%, die die Abschlussprüfungen nicht bestehen. Diese Zahlen sollten die Arbeitgeber dazu motivieren, entsprechende Anpassungen in der Ausbildungskultur vorzunehmen, um dem Nachwuchs und somit der Branche den Rücken zu stärken.

(Bildquelle: suissetec 2021)

Cosimo Sandre (Techn. Berater SVGW) erklärt die neuen SVGW Richtlinien.

Fatmir Emini sichtlich relaxt beim Gespräch mit Alois Gartmann (suissetec).

Intern

25 Jahre neukom engineering ag

Am 1. März 1997 wagte Roger Neukom als Jungspund den Sprung in die Selbstständigkeit als Haustechnikplaner. Seine Frau Patricia unterstützte ihn in buchhalterischen Aufgaben und hielt ihm auch sonst den Rücken frei. Im Jahr 2002 wurde aus der Einzelfirma eine AG. Das Unternehmen zählt heute über 30 Mitarbeitende, welche den Neukoms am internen Jubiläums-Apéro herzlich gratulierten.

Projekt-News

Neueröffnung Coop Stauffachertor – von Elefant zu elegant.

Seit gut einem Monat (Ende Januar 2022) ist das Coop Shopping Mall beim Stauffacher im Kreis 4 der Stadt Zürich wieder vollumfänglich für die Kundschaft zugänglich. Ein ganzes Jahr dauerte der umfangreiche Umbau zwischen denkmalgeschützten Fassaden, im Zuge dessen der Eingangsbereich, das Unter- und Erdgeschoss – ja im Grund so ziemlich alles von oben bis unten – saniert und umgestaltet wurde. Keine simple Kosmetik also, sondern eher ein Projekt à la: Wie bringt man einen Elefanten innerhalb kurzer Zeit zum Fliegen, während er noch einen Stepptanz aufführt?

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